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2022 | © Mülheimer KlimaBündnis
© Mülheimer KlimaBündnis

Newsletter April 2024

NEWSLETTER APRIL 2024

Der Newsletter des Mülheimer KlimaBündnisses richtet sich an seine Mitglieder und Abonnent*innen sowie an die Kommunalpolitik und lokale Medien.

Neu im KlimaBündnis.

 

 

Auf dem Austauschtreffen Ende März freute sich das Mülheimer KlimaBündnis wieder über neue Gesichter. Laura Pszczola stellte den Verein „Wandelwinkel“ vor, der sich insbesondere um sozial-ökologische Projekte kümmert und u.a. ein RepairCafé für Textilien anbietet. Mehr zu den Hintergründen und Ideen des neuen Mülheimer Vereins HIER.

 

 

 

Scheitert die Klimaneutralität am Geld?

Vielfach kommen Projekte zum Klimaschutz nicht auf den Weg, weil es an Personal und Geld mangelt. Auch bei der Umsetzung von Mülheims integriertem Klimaschutzkonzept 2035 dürfte entsprechende Gefahr drohen. Das KlimaBündnis verfolgt deswegen die Idee, den Blick insbesondere auf Ideen, Vorschläge und Maßnahmen zu richten, die für die Stadt mit keinen oder nur geringen Kosten verbunden sind. Anregungen zum Klimaschutz für wenig Geld HIER.

 

 

 

Arbeit der Stabsstelle klar definieren.

Die Stabsstelle für Klimaschutz und Klimaanpassung der Stadt ist die Schaltstelle Mülheims bei Weg in die Klimaneutralität. Aktuell lastet aber ein hoher Arbeitsdruck auf ihr, weil sie nicht nur Koordinationsaufgaben wahrnimmt, sondern auch viele operative Projekte verantwortet. Das KlimaBündnis regt deswegen an, die Aufgaben der Stabsstelle auf die Moderation und Koordination zu fokussieren. Mehr Informationen zur Arbeit der Stabsstelle HIER.

 

 

 

Klimakonzept kommunizieren.

Dass Mülheim bis spätestens 2035 die Klimaneutralität erreicht haben will, scheint aus Sicht des KlimaBündnisses weder bei den Bürger*innen noch innerhalb der Stadtverwaltung durchgehend angekommen zu sein. Das beschlossene Klimaschutzkonzept ist wenig bekannt, obwohl es eines der wichtigsten Projekte der Nachkriegsgeschichte sein dürfte. Das KlimaBündnis misst daher der Kommunikation innerhalb des Konzepts eine zentrale Bedeutung zu, weil das Ziel nur erreichbar wird, wenn alle mitwirken. Zum integrierten Klimaschutzkonzept 2035 geht es HIER.

 

 

 

„Verkehrsreglung“ fürs Klimakonzept.

Ursprünglich war vorgesehen, sämtliche Kommunalentscheidungen mit einer „Klimaampel“ zu versehen, die Signal zur Klimawirkung städtischen Handelns gibt. Das KlimaBündnis vermisst dieses Ampelsystem derzeit noch, ist es doch ein ausschlaggebender Faktor, wenn es darum geht, die richtigen Prioritäten bei politischen Entscheidungen zu erkennen und zu setzen. Somit ergeht der Appell an Verwaltung und Politik, ein solches Bewertungssystem zeitnah zu installieren. Einen Überblick und Beispiele liefert übrigens das Deutsche Institut für Urbanistik HIER.

 

 

 

Schlummernder Riese „Graue Energie“

Am 27.03.2024 war die Ortgruppe Ruhrgebiet der „Architects for Future“ in Mülheim zu Gast, um über die Relevanz des Bausektors für den Klimawandel zu diskutieren. Etwa 40 Gäste waren der Einladung des KlimaBündnisses gefolgt und tauschten sich nach dem inhaltlichen Impuls rege zu den Möglichkeiten aus, den Gebäudebestand effizienter und nachhaltiger zu nutzen. Letztlich dürfte auch für Mülheim die Klimaneutralität unerreichbar sein, ohne dem Erhalt von Gebäuden höhere Aufmerksamkeit zu schenken und hier mehr Möglichkeiten zu schaffen. Mehr zu den Ergebnissen und Eindrücken des Themenabends HIER.

 

 

 

Klimaschutzbeirat: „Schattendasein“ beendet.

Schon lange und immer wieder hatte das KlimaBündnis angemahnt, die Sitzungen des Klimaschutzbeirats im AllrisNET-Bürger*innenInformationssystem der Stadt (BIS) öffentlich zu machen. Schließlich werden hier die Themen rund ums Klimaschutzkonzept von der Kommunalpolitik gemeinsam mit der Verwaltung, Unternehmen und Verbänden erörtert und diskutiert. Kaum nachvollziehbar also, hieraus eine „Geheimsache“ zu machen. Nunmehr beschloss der Ausschuss für Umwelt und Energie, dass die Arbeit des Beirats im BIS veröffentlicht werden soll. Das KlimaBündnis freut sich und ermuntert die Bürger*innen, das Angebot zu nutzen. Das BIS und Informationen zum AllrisNET der Stadt findet man übrigens HIER auf der städtischen Website.

 

 

 

Transparenz für den Durchblick.

Bis dato ist noch nicht ganz klar, wie der Weg des Klimaschutzkonzepts in Richtung Klimaneutralität im Auge behalten werden soll. Kurz: Ein wirkliches Berichts- und Monitoring-System gibt es noch nicht. Aus Sicht des KlimaBündnisses ist es erforderlich, ein solches System engmaschig und transparent zu gestalten und es öffentlich zugänglich zu machen. Denn für eine erfolgreiche Klimaschutz-Therapie müssen sowohl „Ärzt*innen“ als auch „Patient*innen“ die medizinischen Werte kennen und einordnen können, auch wenn es zunächst viel Arbeit bereiten dürfte, ein solches System anzulegen. Welche Empfehlungen das Umweltbundesamt für Kommunen hat, lässt sich HIER erfahren.

 

 

 

Austauschtreffen „wechselhaft“ gestalten.

Das KlimaBündnis will mit seinen Austauschtreffen neue Wege beschreiten. So wurden nicht nur die Agenda gestrafft. Auch wird die Moderation in Zukunft wechseln und Austauschtreffen regelmäßig ein Schwerpunktthema behandeln. Ferner soll der bisherige Rhythmus flexibler gestaltet werden, um sich für Interessierte zu öffnen, denen der starre Rhythmus bisher eine Teilnahme unmöglich machte. So wird das KlimaBündnis eine Abfrage starten, um die monatlichen Austauschtreffen in Zukunft an wechselnden Wochentagen abhalten zu können. Wer will, kann aber auch HIER schon an der Abfrage teilnehmen.

 

 

 

„Natur“ wählen – für Europa!

Seit geraumer Zeit ringt die Europäische Union (EU) um den gesetzlichen Rahmen für einen funktionierenden Naturschutz in Europa zu schaffen. Durch die zahlreichen Kristen jüngster Zeit steht das Gesetz zur Rettung der Natur nun wieder auf der Kippe. Die grüne Fraktion des Europaparlaments hat deswegen eine Petition gestartet, um dem Gesetzesanliegen noch einmal Nachdruck und Aufmerksamkeit zu verleihen. Dafür braucht die Petition natürlich den Zuspruch der Bürger*innen. Somit ergeht der Aufruf, die Petition zu unterstützen. Und letzten Endes sind Bürger*innen ja auch Wähler*innen … Alles zur Petition HIER.

 

 

„KlimaRegler“ in der Freilichtbühne.

Schon im vergangenen Jahr war die Veranstaltung auf dem Gelände der Freilichtbühne an der Dimbeck ein Hotspot für Ideen, Impulse und Lösungen zum Klima-, Umwelt- und Naturschutz. Auch in diesem Jahr haben NaturGarten e.V. und Regler Produktion e.V. für die Neuauflage am Samstag, 27.04.2024, wieder ein buntes Programm mit vielen Aussteller*innen und Initiatven zusammengestellt. Mehr Informationen zur Veranstaltung HIER.

 

 

Umweltschutz neu denken.

Dass Umweltschutz mittlerweile kein „Kann“ mehr ist, sondern ein „Muss“, um unsere Lebensgrundlagen zu erhalten, ziehen nur noch wenige in Zweifel. Soll er wirkungsvoll und zukunftssichernd greifen, muss er aber auch raus aus der Gutmensch-Kiste und sich entsprechend professionalisieren. Wie er die notwendigen Strukturen entwickeln und verstetigen könnte, beschreibt MdB Jan-Niclas Gesenhues in seinem neuen Buch „Offensiver Umweltschutz“ (Murmann-Verlag). Mehr zur Intention und zum Inhalt des Buchs HIER.

 

 

Das nächste Treffen.

Das nächste Austauschtreffen des Mülheimer KlimaBündnisses findet am Montag, 22. April 2024, um 18 Uhr, statt – wie üblich digital. Gerne gebt uns HIER Eure Anregungen, Hinweise und Themenvorschläge durch, die Ihr einbringen und behandeln wollt. Vielen Dank. Und zur Videokonferenz am 22.04.2024 geht es HIER.

 

 

 

Das Mülheimer KlimaBündnis bietet eine Plattform für Mülheimer Vereine, Verbände, Einrichtungen und Bürger*innen zum Austausch über Mülheims Weg in die Klimaneutralität bis 2035, der so konstruktiv begleitet und mitgestaltet werden soll. Die Initiator*innen gaben seinerzeit den Impuls zur Feststellung der Klimanotlage durch den Rat der Stadt im Juni 2020.

 

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ANSPRECHPARTNER*INNEN

Michael Cremer, DAV | Axel Hercher, ADFC | Norbert Dieteren-Hilgendorf, Greenpeace | Anke Schniewind, Bürgerin | Dennis Vollmer, Initiative Saarnbergsiedlung

KONTAKT klimabuendnis-mh@gmx.de