2022 | © Mülheimer KlimaBündnis
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Newsletter Juli 2024

 NEWSLETTER JULI 2024

 

Der Newsletter des Mülheimer KlimaBündnisses richtet sich an seine Mitglieder und Abonnent*innen sowie an die Kommunalpolitik und lokale Medien.

 

KlimaBündnis im Dialog.

 

 

Das Austauschtreffen Ende Juni zeigte die Vielfältigkeit der Themen, die unseren Kreis mittlerweile bewegen. Der Umgang mit der „Grauen Energie“ in Mülheim wurde genauso noch einmal aufgegriffen wie der geplante A40-Ausbau oder die Berichterstattung der Stabsstelle zur Umsetzung des Klimaschutzkonzepts 2035. Auch die Entwicklungen zum Flughafen Essen-Mülheim und eine Rampenlösung für den Radschnellweg RS1 wurden aufgegriffen. Die detaillierte Zusammenfassung des Treffens steht auf Anfrage zur Verfügung. Weitere Informationen zum KlimaBündnis HIER.

 

 

 

Hauptbahnhof-Pläne der Ruhrbahn.

Reicht es wirklich, wenn der geplante Neubau des Haltestellenkomplexes am Hauptbahnhof einfach nur gut aussieht? Insbesondere mit Blick auf die Dachkonstruktion stellt sich diese Frage. Denn die wäre aufgrund ihrer Lage hervorragend für eine PV-Anlage geeignet, die große Teile des Areals mit Strom versorgen könnte. Mit der BürgerEnergieGenossenschaft Ruhr-West stünde sogar eine Projektpartnerin bereit. Gut also, wenn die Ruhrbahn ihre Pläne unter Klimaschutzgesichtspunkten noch einmal überdenkt und anpasst. Der WAZ-Artikel vom 06.06.2024 dazu HIER.

 

 

 

Neu: KlimaBündnis bei Facebook.

Vor einigen Monaten fiel die Entscheidung im Bündnis, eine eigene Webpräsenz aufzubauen, um Informationen noch breiter streuen zu können. Um das ehrenamtliche Engagement nicht zu überfordern, fiel die Wahl das auf die Social Media Plattform Facebook. Nun ist die Facebook-Seite des KlimaBündnisses online und schon gut mit vielen interessanten Informationen bestückt. Und das ist erst der Anfang ... HIER könnt Ihr unsere Facebook-Seite besuchen.

 

 

 

Umweltbewusst(er) leben.

Vieles tun wir aus Gewohnheit, ohne großartig darüber nachzudenken. Viele Gewohnheiten bedürfen aber einer Überprüfung – und das eigentlich regelmäßig, um rechtzeitig reagieren und etwas ändern zu können. Umwelt, Natur und Klima leiden täglich unter menschlichen Gewohnheiten. In letzter Konsequenz wird das unser Schaden sein. Das Umweltbundesamt hat hierzu den Newsletter „Umweltbewusst leben“ herausgebracht – mit vielen interessanten Beiträgen, die animieren, das eine oder andere mal anders zu machen. Mehr Inspiration HIER.

 

 

 

Mülheims Traum vom Fliegen.

Als der Flughafen Essen-Mülheim seinerzeit den Betrieb aufnahm, gab es große Pläne. Sogar eine Straßenbahnlinie verband den weit außerhalb liegenden Airports einst mit der Innenstadt. Auch in jüngerer Zeit beflügelte der Flughafen die Fantasie. Ein neues Gewerbe- und Wohngebiet soll(te) entstehen. Auch ein Solarpark stand immer wieder auf der Ideenliste, sollte der Flugbetrieb einmal eingestellt werden. Bis dato schien das durchaus realistisch. Aber die Debatte um einen Flugbetrieb über das Jahr 2034 hinaus ist neu entbrannt – unbefristet. Dann wäre die Frage, ob Fliegen in Mülheim noch zeitgemäß ist, dauerhaft beantwortet … HIER ein Bericht des WDR.

 

 

 

Umwelt- + Naturschutzwissen kompakt.

Mit der neuen Plattform umwelt.info stellt das Umweltbundesamt (UBA) ein neues Portal bereit, das als Suchmaschine Informationen und Wissen zu Umwelt- und Naturschutzthemen bereitstellt. In verschiedenen Blöcken wie „Luft“, „Wasser“ und „Böden“ filtert umwelt.info suchbegriffsbezogen Beiträge, Artikel und andere Veröffentlichungen heraus, um sich zielgenau zu informieren. Die UBA-Vizepräsidentin Lilian Busse nennt dieses neue Digitalangebot einen Meilenstein. Davon überzeugen kann man sich HIER.

 

 

 

Gute Beispiele für Bestandsgebäudesanierungen.

Die Architektenkammer NRW stellt im Rahmen der Aktion „Tag der Architektur 2024“ 153 Projekte vor, die zeigen, wie Bestandsgebäude und -bauwerke, urbane Quartiere, Gärten und Parks nachhaltig und klimagerecht saniert werden können. Beispiele aus Mülheim sucht man hier leider (noch) vergeblich. Doch die vorgestellten Projekte geben eigentlich genügend Inspiration, um das in Zukunft ändern zu können. Geeignete Objekte hätte die Stadt sicherlich genug. Mehr zu den Projektbeispielen HIER.

 

 

 

Mehr Durchblick für Solaranlagenpflicht.

Sechs Monate nach Ankündigung hat NRW endlich eine neue Rechtsverordnung für Solaranlagen. Das trockene Werk soll der PV-Anlagenpflicht in Verbindung mit der Bauordnung eine klare Richtung geben. Insofern ist es dann vielleicht doch eine spannende Lektüre für Hausbesitzer*innen und solche, die es werden wollen. Die sog. Solaranlagen-Verordnung NRW (SAV-VO NRW) geht auf Mindestgrößen und -flächen, aus Ausnahmen und Befreiungen ein, befasst sich u.a. aber auch mit Stellplätzen. Freude beim Lesen findet man HIER.

 

 

 

Bürger*innensprechstunden der DUH.

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) (sc)haut nicht nur der Politik und Verwaltung in Sachen Umwelt- und Klimaschutz auf die Finger. Sie hat auch ein umfangreiches Angebot für Bürger*innen zu den unterschiedlichsten Themenschwerpunkten. So können sich Ratsuchende und Interessierte in digitalen Bürger*innensprechstunden informieren (lassen). Am 11.07.2024 geht es bspw. um die energetische Sanierung von Häusern für den optimalen Einsatz von Wärmepumpen. HIER kann man sich anmelden.

 

 

 

Wild- und Heilkräuter „vor der Tür“.

Gegen fast alles ist ein Kraut gewachsen. Und oftmals ist es ganz einfach und nah zu finden, wenn man weiß, wo man hinschauen muss. Wer erfahren will, welches Kraut gegen was gewachsen ist, wie Wild- und Heilkräuter verarbeitet und benutzt werden können und wo sie sich direkt vor der Haustür finden lassen, ist bei den Wanderungen von KRAUTKULTUR genau richtig. Am 14.07.2024 richtet sich das Augenmerk auf die „Früchte des Sommers“. Details HIER.

 

 

 

Initiative hinterfragt Parkstadt-Projekt.

Die Entwicklungspläne des Investors Soravia für das ehemalige Tengelmann-Gelände beschäftigen die Stadt schon seit einiger Zeit, insbesondere in den betroffenen Stadtteilen Speldorf und Broich. Das eigens deswegen ins Leben gerufene Netzwerk „Parkstadt Mülheim … aber richtig!“ mahnt schon seit Längerem einen transparenten und beteiligenden Prozess für die Planungen an, dem die Stadt jetzt wohl auch ein Stück weit entgegenkommt. Wo die Bemühungen der Bürger*innen-Initiative stehen, kann man HIER erfahren.

 

 

 

Tücken des Lichts.

Mülheim beteiligt sich mit einigen Projekten an der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027. U.a. soll eine Laufstrecke an der Ruhr eine Beleuchtung erhalten. Doch birgt dieser Plan aus ökologischer Sicht erhebliche Tücken. Der zuständige Referent spricht gar von einer „Killerbeleuchtung“. Denn sog. Lichtverschmutzung könnte Gift für Flora und Fauna sein. Ein besonderes Augenmerk gilt zum Beispiel den vielen ansässigen Fledermausarten. Die WAZ berichtet HIER zu diesem Thema.

 

 

 

Klimageld – mal anders gedacht.

Dass Klimaschutz auch und nicht zuletzt eine Geldangelegenheit ist, bezweifelt wohl kaum jemand. Die Politik diskutiert in diesem Zusammenhang schon seit Längerem das sog. Klimageld, um eine klimaorientierte Umverteilung in der Bevölkerung zu initiieren. Etwas weiter denkt der gemeinnützige Verein Mein Grundeinkommen, der mit wissenschaftlicher Begleitung an alternativen Modellen für die Einkommens- und Vermögensverteilung arbeitet. Er setzt dem Klimageld das Klima-Grundeinkommen entgegen. Mehr dazu HIER.

 

 

 

Das nächste Treffen.

Das nächste Austauschtreffen des Mülheimer KlimaBündnisses findet am 22. Juli 2024, 18-20 Uhr, statt, diesmal wieder als Videokonferenz auf der Plattform MS Teams. HIER der entsprechende Teilnahme-Link. Fragen, Anregungen und Ideen fürs Austauschtreffen könnt Ihr gerne HIER übersenden.

 

 

 

 

REDAKTIONSSCHLUSS für den Newsletter August 2024 ist der 31. Juli 2024.

 

Das Mülheimer KlimaBündnis bietet eine Plattform für Mülheimer Vereine, Verbände, Einrichtungen und Bürger*innen zum Austausch über Mülheims Weg in die Klimaneutralität bis 2035, der so konstruktiv begleitet und mitgestaltet werden soll. Die Initiator*innen gaben seinerzeit den Impuls zur Feststellung der Klimanotlage durch den Rat der Stadt im Juni 2020.

 

 

ANSPRECHPARTNER*INNEN

Michael Cremer, DAV | Axel Hercher, ADFC | Norbert Dieteren-Hilgendorf, Greenpeace | Anke Schniewind, Bürgerin | Dennis Vollmer, Initiative Siedlung Saarnberg

 

KONTAKT klimabuendnis-mh@gmx.de

 

 

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