Das jüngste Treffen.
Das Austauschtreffen im April wurde u.a. der Nachbereitung des KLIMA REGLER Festivals am 26.04.2026. Am Stand des Bündnisses war reger Betrieb, und das eigens für die Veranstaltung entwickelte Quiz zum integrierten Klimaschutzkonzept 2035 erfreute sich großer Beliebtheit, ebenso die Informationen zur Klima-Taler App als spielerischer Ansatz zur Reflexion des eigenen Klimaverhaltens. Mehr zum Mülheimer KlimaBündnis HIER.
Die Fortsetzung der Maßlosigkeit.
Am 10. Mai 2026 war es für uns Deutsche mal wieder einmal so weit: Das Portemonnaie fürs laufende Jahr war leer. Seit dem 11. Mai lebt die Menschheit mal wieder auf Pump zukünftiger Generationen. Denn der sog. Erdüberlastungstag zeigt an, wann die tatsächlich zur Verfügung stehenden natürlichen Ressourcen verbraucht sind bzw. sich im Laufe des Jahres nicht mehr adäquat zu ihrem Verbrauch regenerieren. Kurzum: Wir Deutsche verbrauchen dank unserer Lebensweise jährlich 2,8 Erden … Hut ab! Mehr Details HIER.
"Give me Moor!"
Mittlerweile ist klar und belegt, dass Moore und Sümpfe von großer Bedeutung bei der Eindämmung des Klimawandels sind, weil sie in der Lage sind, CO2 im großen Maßstab zu speichern. Unlängst wird also wieder darüber diskutiert, wo entsprechende Moorflächen in Deutschland wiederbelebt werden können, nachdem bis dato eher darüber befunden wurde, wie man sie trockenlegen kann. Mülheim hat u.a. mit dem Oembergmoor solche Potenziale. Das findet man jetzt auch im neuen NRW Moor-Atlas HIER.
A40-Ausbau im Blick der Öffentlichkeit.
Sind alte Muster wirklich geeignet, um Zukunftsfragen nachhaltig zu beantworten? Bei den Ausbauplänen für die A40 kann man Zweifel bekommen. Anstatt neu zu denken, indem die vorhandene A40-Trasse als Potenzial für eine permanent bespielte ÖPNV-Achse durchs Ruhrgebiet entwickelt wird, ist stattdessen ihr massiver Ausbau geplant, um Raum für noch mehr Individualverkehr per PKW zu schaffen. Aus Sicht des KlimaBündnisses ein völlig falsches Signal. Einzelheiten zu den Ausbauplänen und der öffentlichen Beteiligung gibt es HIER.
Klimafreundliches Wohnen als soziale Frage.
Oftmals ist zu hören, dass Klimaschutz und -anpassung den finanziellen Rahmen öffentlicher Haushalte sprengen würde und andere Aufgaben dann vernachlässigt werden müssten. Doch stimmt das? Fakt ist, dass der Klimawandel und seine Folgen selbst die Lebenshaltungskosten enorm nach oben treiben, nicht zuletzt auch und gerade fürs Wohnen. Besonders betroffen sind hiervon einkommensschwache Haushalte – und die Kommunen, die sie unterstützen. So wendete die Stadt Mülheim allein im November 2025 fast 4,7 Mio. Euro für die diesbezügliche Unterstützung von SGBII-Empfänger*innen. Tendenz: steigend. Dem könnten gezielte Investitionen entgegenwirken. Zum Mülheimer Sachstandbericht kommt man HIER.
Was macht eigentlich der Mülheimer Umweltausschuss?
Das Mülheimer KlimaBündnis wirft ein Auge auf die kommunalen Gremien, die bei der Umsetzung des integrierten Klimaschutzkonzepts 2035 eine wichtige Rolle spielen, u.a. auch auf die Arbeit des Ausschusses für Umwelt, Klima + Landwirtschaft. Thomas Hagemann ist fürs Bündnis beratendes Mitglied dieses Ausschusses und berichtet regelmäßig über die Ausschussarbeit. Über den Verlauf der Sitzung am 21.04.2026 berichtet er HIER.
Wie geht „Parkstadt“ richtig?
Diese Frage stellt sich insbesondere das Netzwerk „Parkstadt Mülheim … aber richtig!“. Zuletzt kam wieder viel Bewegung in dieses viel diskutierte Bauprojekt in Mülheim-Speldorf, Grenze Broich. Mitte April kam der aktuelle Bebauungsplan in die kommunalen Gremien, zu dem sich auch das Netzwerk entsprechend äußerte. Am 19.05.2026 lädt die Stadt nun zu einem Info-Abend, der um 18 Uhr beginnt und in der Aula des Städtischen Gymnasiums Broich (Ritterstraße 21) stattfinden wird. Weitere Infos des Netzwerks zu dieser Veranstaltung HIER.
Kommunale Wärmeplanung: klimafreundlich und sozial gerecht?
Mit diesen und ähnlichen Fragen befasst sich die Plattform KLIMA.DISKURS.NRW. Jüngst wurde über ihr Portal ein Eckpunkte-Papier zu den Herausforderungen, wie die Wärmeversorgung in den Kommunen klima- und sozialgerecht geplant, umgesetzt und weiterentwickelt werden kann, veröffentlicht. Es widmet sich dabei nicht nur Finanzierungsfragen, sondern auch und besonders Ansätzen, wie durch öffentliche Beteiligung eine gesellschaftliche Akzeptanz erreicht werden kann, ohne die es nicht gehen wird. Zu diesem Eckpunkte-Papier geht es HIER.
Klimaschutz beginnt auch im Kleiderschrank.
Wie groß ist eigentlich die Umschlagsgeschwindigkeit in Deinem Kleiderschrank? Eine Frage, die mit aufgekommenen Fast Fashion Trend eine große umwelt- und klimapolitische Bedeutung bekommen hat. Vor Kurzem befasst sich ein Digital-Forum der Deutschen Umwelthilfe (DUH) mit den fatalen Zusammenhängen und teils wirklich absurden Begebenheiten dieses Trends, zu denen man HIER einiges erfahren kann. Daraufhin hat die DUH eine Petition ins Leben gerufen und bittet HIER um Unterstützung.
Ideen und Ansätze zur Bauwende.
Fachleute der „Architects for Future“ waren schon zu Gast beim Mülheimer KlimaBündnis. Ende 2024 diskutierten wir gemeinsam die Potenziale der „Grauen Energie“. Wie die notwendige Bauwende klimaschonend, kreativ und gesellschaftlich förderlich angegangen und umgesetzt werden kann, wird von der Initiative im Rahmen einer regelmäßig stattfindenden Ringvorlesung erörtert, die via YouTube angeboten wird. Wer sich diesbezüglich also schlaumachen und teilnehmen will, kann sich HIER informieren und aufschalten.
Lebensverlängerung, leicht gemacht.
Dingen und Sachen ein möglichst langes Leben geben, auch das ist ein maßgeblicher Baustein für einen nachhaltigen Klimaschutz, auch wenn ein solches Verhalten nicht gerade unserem gängigen Wirtschaftsmodell entspricht. Doch manchmal fehlt der zündende Gedanke, an wen oder wo man etwas weitergeben kann, was man selber nicht mehr benötigt. Oftmals landet es dann doch im Abfall. Bündnis-Mitglied Anke Schniewind weiß Rat und hat mögliche Anlaufstellen in Mülheim HIER, speziell für Bücher HIER, mal aufgelistet. Hinweise auf weitere Stellen sind HIER willkommen.
Muss der Sandmann bald umschulen?
Die Frage ist zwar nicht ganz ernst gemeint. Doch könnte auch ihm bald das Arbeitsmaterial ausgehen. Denn (Bau-) Sand wird in der Tat immer knapper. Gerade fürs Bauen wird Sand mit ganz bestimmten Eigenschaften benötigt. Und den gibt es leider nicht „wie Sand am Meer“. Ein Grund mehr also, im Baugewerbe für möglichst geschlossene Kreisläufe zu sorgen. Im April befasste sich eine Folge der NDR-Sendereihe „Quarks“ mit dem Thema Sand, die HIER abrufbar ist.
Das nächste Treffen.
Das nächste Austauschtreffen des Mülheimer KlimaBündnisses findet am 25. Mai 2026, 18-20 Uhr, statt, diesmal als Videokonferenz auf der Plattform MS Teams. HIER der entsprechende Teilnahme-Link. Fragen, Anregungen und Ideen fürs Austauschtreffen könnt Ihr gerne HIER übersenden. AGENDA: 1. Formalien + Internes, 2. Integriertes Klimaschutzkonzept 2035, 3. Aus den kommunalen Gremien, 4. Aus den angeschlossenen Vereinen und Initiativen, 5. Ausblick aufs kommende Treffen + Verschiedenes. HINWEIS: Eine gesonderte Einladung erfolgt nicht mehr.
REDAKTIONSSCHLUSS für den Newsletter Juni 2026 ist der 10. Juni 2026.
Das Mülheimer KlimaBündnis bietet eine Plattform für Mülheimer Vereine, Verbände, Einrichtungen und Bürger*innen zum Austausch über Mülheims Weg in die Klimaneutralität bis 2035, der so konstruktiv begleitet und mitgestaltet werden soll. Die Initiator*innen gaben seinerzeit den Impuls zur Feststellung der Klimanotlage durch den Rat der Stadt im Juni 2020.
ANSPRECHPARTNER*INNEN
Michael Cremer, DAV | Axel Hercher, ADFC | Norbert Dieteren-Hilgendorf, Greenpeace | Anke Schniewind, Bürgerin | Dennis Vollmer, Initiative Saarnberg Siedlung
KONTAKT klimabuendnis-mh@gmx.de
FACEBOOK https://www.facebook.com/people/M%C3%BClheimer-Klimab%C3%BCndnis/61560746704799/
WEB https://www.alpenverein-muelheim.de/naturschutz/M%C3%BClheimer%20KlimaB%C3%BCndnis