2022 | © Mülheimer KlimaBündnis

Newsletter April 2026

GEMEINSAM | 2035 | KLIMANEUTRAL

18.04.2026

Der Newsletter des Mülheimer KlimaBündnisses richtet sich an seine Mitglieder und Abonnent*innen sowie an die Kommunalpolitik und lokale Medien.

Das jüngste Treffen.

Beim Austauschtreffen im März befasste sich das Bündnis mit der Idee des „Klima-Talers“, der im letzten Newsletter vorgestellt wurde und auch Bedeutung für Mülheim hat. Darüber hinaus standen viele Mülheimer Themen in Verbindung mit dem integrierten Klimaschutzkonzept 2035 auf der Agenda. Das ist im Übrigen akut in Gefahr, wenn nicht schon Geschichte. Mehr zum Mülheimer KlimaBündnis HIER.

KlimaRegler Festival 2026.

Das diesjährige Festival, wieder organisiert von der Naturgarten Regionalgruppe Rhein-Ruhr und der Regler Produktion, startet am 26.04.2026 auf dem Gelände der Freilichtbühne an der Dimbeck. Von 11-17 Uhr dreht sich dort alles rund um die Themen Klimawandel, Umwelt- und Naturschutz und Nachhaltigkeit. Auch das Mülheimer KlimaBündnis wird mitmischen. Infos zum KlimaRegler Festival HIER.

Potenziale in den Blick nehmen.

Das will die Initiative „Parkstadt Mülheim … aber richtig“, und zwar mit Blick auf die Wohn- und Nutzflächen der Stadt. Denn bisher blieben die Antworten der Stadtverwaltung bzgl. der tatsächlichen Bedarfssituation in Mülheim eher oberflächlich und unbefriedigend. So will die Initiative besonders auch die bereits vorhandenen Möglichkeiten in den Fokus nehmen, um Neubau minimieren und die sog. „Graue Energie“ optimal nutzen zu können. Alles zur Potenzialanalyse HIER.

Klimaschutzbeirat wird endlich sichtbar.

Lange hat das Mülheimer KlimaBündnis darauf hingewirkt. Denn bis dato führte der kommunale Klimaschutzbeirat ein Schattendasein. Inzwischen ist es der Stadt gelungen, das Gremium ins Ratsinformationssystem AllrisNet zu integrieren. Bürger*innen bekommen so die Möglichkeiten, die Sitzungstermine, Tagesordnungen und Protokolle einzusehen. Übrigens: Den Sitzungen darf man auch beiwohnen. HIER mehr Infos zum Klimaschutzbeirat im AllrisNet.

„Schwammstadt“ Bochum im TV.

Bochum ist – wie schon berichtet – durchaus Vorbild mit Blick auf die natürliche Klimatisierung von verdichteten Stadträumen – auch für Mülheim. Ein wesentlicher Baustein ist dabei der nachhaltige und effiziente Umgang mit Wasserressourcen. Was da so alles geht und wie, z.B. mit Baumrigolen, zeigt Bochum HIER in einer SAT1-Doku.

„Druckmacher*innen 2026“ gekürt.

Jüngst hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH) die diesjährigen Preisträger*innen ihres Bürgerschafts- und Engagementpreises „Druck machen - Für die Umwelt!“ vorgestellt, der in drei Kategorien verliehen wird: „Umweltjurist*in des Jahres“, „Umweltheld*in des Jahres“ und „Umweltschützer*in im Staatsdienst“. Und die DUH lädt jetzt schon dazu ein, Kandidat*innen fürs kommende Jahr zu benennen. Die Einzelheiten HIER.

Zweifel an Klimatauglichkeit …

… der Mülheimer „Koalition“ aus CDU und SPD hegt nicht nur das Mülheimer KlimaBündnis, nachdem im Sondierungspapier der beiden Stadtratsfraktionen das integrierte Klimaschutzkonzept 2035 faktisch ad acta gelegt wurde. Auch Bündnis 90/Die Grünen üben entsprechend Kritik. Denn letztlich dürfte in Zukunft alles deutlich teurer werden, sollte der Klimaschutz nun aufgeweicht und zurückgestellt werden. Das zumindest zeigen zahlreiche wissenschaftliche und ökonomische Studien, u.a. des Europäischen Rechnungshofs. HIER die entsprechende Pressemitteilung der Mülheimer Grünen.

Wirklich nachhaltige Politik?

Wie könnte sie wohl aussehen? Und wie müsste sie kommuniziert werden? Mit dieser Frage befasst sich ein aktueller Aufsatz, der vom zpid Leipniz-Institut für Psychologie publiziert wurde. Die Verfasser*innen kommen darin zu fünf Prinzipien für die Gestaltung und Kommunikation nachhaltiger Politik. Gerade auch in Mülheim war das Thema Kommunikation nicht nur in den letzten Jahren ein äußerst sensibles Thema, das seitens der Politik und Verwaltung oftmals suboptimal gehandhabt wurde. Ein Blick in den Aufsatz HIER lohnt sich also vielleicht …

Ruhrauen überdüngt?

Diese Frage stellt Greenpeace der Stadtverwaltung und dem zuständigen Dezernenten. Denn nach den Beobachtungen und Analysen der Mülheimer Ortsgruppen wir in den Ruhrauen so viel Düngung ausgebracht, dass damit die Artenvielfalt in diesem sensiblen Naturraum massiv gefährdet wird. Damit könnte eine äußerst prekäre Spirale in Gang gesetzt werden, die am Ende insbesondere auch für den Menschen ernsthafte Folgen haben dürfte. HIER die Einschätzungen und Fragen von Greenpeace an die Stadt.

Das eigene Heim klimafest machen.

Aber wie? Diese Frage stellen sich zunehmend mehr Hauseigentümer*innen, nachdem jüngst der Konflikt in Nah-Mittelost die Heizöl- und Treibstoffpreise in ungeahnte Höhen schießen ließ. Doch eine energetische Sanierung der eigenen vier Wände sollte gut durchdacht angegangen werden, um alle Facetten in den Blick nehmen und richtig aufeinander abstimmen zu können. Hiermit befasst sich u.a. der Bundesverband Gebäudemodernisierung (BVGeM). In seinem Sanierungskompass gibt er Städten und Kommunen Tipps, wie der aktuelle Sanierungsstau aufgelöst werden kann. HIER Infos aus dem aktuellen BVGeM-Newsletter.

Kleider machen Leute.

Und zu viel Kleider machen die Umwelt kaputt. Denn bis heute ist die Textilindustrie mit einem überdimensionierten Ressourcenverbrauch und einem überdurchschnittlichen CO2-Fußabdruck eine der Treiberinnen des Klimawandels. Wie lässt sich das ändern? Dieser Frage widmet sich ein Live-Talk der Deutschen Umwelthilfe (DUH) am 21.04.2026. Im Austausch wird es auch um eigene Mittel und Wege gehen, die Kleiderflut wieder auf einen verträglichen Pegel zu bringen. Anmelden kann man sich HIER.

Mülheimer Wärmeplanung einsehbar.

Immer wieder hatte das Mülheimer KlimaBündnis angemahnt, das Thema Wärmeplanung für Mülheim endlich auszuleuchten. Denn einerseits zählt das zu den Pflichten der Kommune, ist also keine Kür. Andererseits dürfte die Wärmeversorgung für die Bürger*innen eine entscheidende Standortfrage darstellen. Kurzum: Städte und Kommunen mit einer verlässlichen und auch kostengünstigen Wärmeplanungen dürften in Vorteil sein. Die Stadtverwaltung hat HIER nun den ersten Aufschlag in Sachen Wärmeplanung öffentlich gemacht.

Das nächste Treffen.

Das nächste Austauschtreffen des Mülheimer KlimaBündnisses findet am 27. April 2026, 18-20 Uhr, statt, diesmal als Videokonferenz auf der Plattform MS Teams. HIER der entsprechende Teilnahme-Link. Fragen, Anregungen und Ideen fürs Austauschtreffen könnt Ihr gerne HIER übersenden. AGENDA: 1. Formalien + Internes, 2. Integriertes Klimaschutzkonzept 2035, 3. Aus den kommunalen Gremien, 4. Aus den angeschlossenen Vereinen und Initiativen, 5. Ausblick aufs kommende Treffen + Verschiedenes. HINWEIS: Eine gesonderte Einladung erfolgt nicht mehr.

 

REDAKTIONSSCHLUSS für den Newsletter Mai 2026 ist der 10. Mai 2026.

 

Das Mülheimer KlimaBündnis bietet eine Plattform für Mülheimer Vereine, Verbände, Einrichtungen und Bürger*innen zum Austausch über Mülheims Weg in die Klimaneutralität bis 2035, der so konstruktiv begleitet und mitgestaltet werden soll. Die Initiator*innen gaben seinerzeit den Impuls zur Feststellung der Klimanotlage durch den Rat der Stadt im Juni 2020.

ANSPRECHPARTNER*INNEN

Michael Cremer, DAV | Axel Hercher, ADFC | Norbert Dieteren-Hilgendorf, Greenpeace | Anke Schniewind, Bürgerin | Dennis Vollmer, Initiative Saarnberg Siedlung

KONTAKT     klimabuendnis-mh@gmx.de

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