Das jüngste Treffen.
Im Juni war Dana Hofmann zu Gast. Sie befasst sich an der TU Dortmund mit dem bürgerschaftlichen Engagement und der öffentlichen Beteiligung bei Fragen im Umwelt- und Klimaschutz. Das Thema bewegt aktuell auch das Bündnis. So wurden Eingaben zum sogenannten Bauturbo und seiner Umsetzung in Mülheim und zum geplanten A40-Ausbau gemacht. In Sachen Bauen und „Graue Energie“ steht das Bündnis derzeit im Austausch mit „Architects for Future“ (A4F), um klimaorientierte Lösungen für den Bauturbo zu finden. Mehr zum Mülheimer KlimaBündnis HIER.
Gemeinsam für einen Klima-Bauturbo.
Dass es im Baubereich oftmals zu lange dauert, ist wohl unumstritten. Gerade Prüfungs- und Genehmigungsverfahren bereiten viel Aufwand und nehmen Zeit in Anspruch. Der sogenannte „Bauturbo“ soll dem nun entgegenwirken und Abkürzungen ermöglichen. Gemeinsam mit „Architects for Future“ (A4F) setzt sich das Mülheimer KlimaBündnis für einen klimafreundlichen Bauturbo ein. So formuliert das Bündnis HIER seine diesbezüglichen Vorstellungen und unterstützt auch HIER den Offenen Brief von A4F zur Quartiersentwicklung an der Lerchen- und Boverstraße.
Abschied nehmen.
Die Mülheimer Initiative für Klimaschutz (MIK) sagt „Tschüss“. Denn die Mitgliederversammlung hat die Auflösung des Vereins beschlossen, nachdem die ehrenamtlichen Kräfte eine Fortführung des Engagements nicht mehr ausreichend schienen. Nicht nur das Mülheimer KlimaBündnis bedauert diese Entscheidung, gab es doch immer wieder Überschneidungen und Kooperationen für das gemeinsame Ziel. Umso wichtiger, die entstehende Lücke im Einsatz für Klimaschutz- und -anpassung zügig zu schließen. HIER ein Rückblick auf die Arbeit und Geschichte der MIK. Das KlimaBündnis sagt „Danke“.
Nässeschutz, mal anders.
Denn hier geht es nicht um den Schutz vor Nässe, sondern um den Schutz der Nässe selbst, den Grundwasserschutz. Als Lebensbaustein ist Wasser unverzichtbar, für Menschen, Tier und Pflanzen. Somit müsste die Sicherung dieser Kostbarkeit gerade in Zeiten des Klimawandels eine besondere Priorität haben. Denn gerade bei Hitzewellen sinkt seine Verfügbarkeit, und der Bedarf steigt. Ein guter Grund also, sich für den Grundwasserschutz starkzumachen. Die passende Möglichkeit dazu gibt es HIER bei der gleichnamigen Initiative „Guter Grund“.
Sonnendach von der Rolle.
Das klingt mehrdeutig bis missverständlich, gibt es aber wirklich. Denn ein kleines Startup-Untzernehmen aus dem Ruhrpott hat sich auf den Weg gemacht, Sonnenschutz- und -nutzung unter ein Dach zu bringen. Die Idee: Während man gut beschattet unter der Markise im Garten bei Kaffee und Kuchen sitzt, produziert ihre mit Solarzellenversehene Oberfläche Strom für den Vollautomaten und den Backofen in der Küche. HIER ein Artikel im IHK-Magazin MEO.
Feldmann-Park in Gefahr.
Wer in Styrum Erholung im Grünen sucht, wird nicht selten im Feldmann-Park fündig. Nun steht das Kleinod an der Augustastraße zur Disposition, weil die Stadt die Willy-Brandt-Gesamtschule erweitern will. Bessere Bedingungen für die Bildung unserer Kinder und Jugendliche zu schaffen, ist ohne Zweifel ein guter Grund. Doch tun wir ihnen wirklich einen Gefallen, wenn wir dafür wichtige Freizeitflächen opfern, die zudem bedeutsam für die Klimatisierung des Quartiers sind? Bündnis 90/Die Grünen meint, dass man das Projekt auch anders angehen kann, um beiden Anliegen gerecht zu werden, und hat HIER eine Petition gestartet.
„Sponsored by Allgemeinheit“.
Wer meint, dass Autofahren ein selbstfinanziertes Privatvergnügen ist, kann diese Meinung mit einer Analyse der Klima-Allianz Deutschland mal hinterfragen. Denn die kommt zu dem Schluss, dass jedes Auto die Allgemeinheit zusätzlich etwa 5 Tsd. Euro jährlich kostet. Die Klima Allianz konstatiert somit rund 57 Mrd. Euro externe Kosten, die durchs Auto entstehen. Man stelle sich nur einmal theoretisch vor, die stünden für die ÖPNV-Infrastruktur zur Verfügung … immer eine Haltestelle in der Nähe, alle 20-30 Minuten eine Verbindung, deutschlandweit. Paradiesisch, oder? HIER der Artikel der Klima-Allianz Deutschland als Stoff zum Träumen von.
Kataster der sozialen Infrastruktur.
Verlässliche und aktuelle Daten sind die Grundlage jeder politischen Entscheidung wie auch für das Verwaltungshandeln. Im KomMonitor der Hochschule Bochum werden solche Daten nun auch für die soziale Infrastruktur in Kommunen aufbereitet und anschaulich dargestellt. Viele Kreise und Städte in NRW nutzen dieses Tool schon. Mülheim an der Ruhr ist inzwischen auch mit von der Partie. Die Stadt hat dieses Sozialinfrastrukturkataster mittlerweile HIER in ihre Website eingebaut.
Lust auf Wasserschlacht?
Was heute noch als Freizeitspaß gilt, könnte in Zukunft einen anderen, bitteren Charakter bekommen. Denn sauberes Wasser wird im Zuge der fortschreitenden Erderwärmung immer kostbarer. Ein maßgeblicher Baustein im Versorgungsgebäude ist das Grundwasser. Aber wer nun denkt, dass das ein öffentliches Gut ist, das der Allgemeinheit gehört und dient, liegt zumindest teilweise falsch. Denn längst graben uns viele Privatunternehmen das Grundwasser ab, um es uns dann abgefüllt in Flaschen zu verkaufen. Gesellschaftlicher Sprengstoff für die Zukunft? Die 3sat-Reihe „Unkraut“ fragt HIER und heute schon: „Wem gehört unser Wasser?“
Sonnenenergie zu vermieten.
Bisher schienen Photovoltaik-Anlagen eher etwas für selbstgenutzte Immobilien oder Unternehmen. Für Mieter*innen blieb vielleicht noch der Betrieb eines Balkonmoduls, um die Stromrechnung etwas zu senken. NRW.Energy4Climate, die Landesgesellschaft für Energie + Klimaschutz, hat sich nun HIER ausführlich mit den Möglichkeiten der gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung von Mehrparteienhäusern. Auch sogenannte Mieter*innenstrom-Modelle werden HIER von NRW.Energy4Climate durchleuchtet.
Der Ruhr eine Stimme geben.
Die Natur ist kein rechtsfreier Raum, auch wenn wir Menschen das gerne mal ignorieren. Doch einen wirklichen Rechtscharakter hat sie zumeist nicht. Ließe sich das ändern? Diese Frage wirft das Theater an der Ruhr im Rahmen seiner diesjährigen Kultur- und Kunstinsel UTOPIE 3 in einer Veranstaltung am 26.07.2026 auf. „Rechte für die Ruhr?“, so die Überschrift der kreativen Diskussionsrunde. Im Zuge von Hitzewellen und Wasserknappheit eine wohl mehr als berechtigte Frage. Die Details dazu HIER.
Das nächste Treffen.
Das nächste Austauschtreffen des Mülheimer KlimaBündnisses findet am 27. Juli 2026, 18-20 Uhr, statt, diesmal als Videokonferenz auf der Plattform Jitsi. HIER der entsprechende Teilnahme-Link. Fragen, Anregungen und Ideen fürs Austauschtreffen könnt Ihr gerne HIER übersenden. AGENDA: 1. Formalien + Internes, 2. Integriertes Klimaschutzkonzept 2035, 3. Aus den kommunalen Gremien, 4. Aus den angeschlossenen Vereinen und Initiativen, 5. Ausblick aufs kommende Treffen + Verschiedenes. HINWEIS: Eine gesonderte Einladung erfolgt nicht mehr.
REDAKTIONSSCHLUSS für den Newsletter August 2026 ist der 10. August 2026.
Das Mülheimer KlimaBündnis bietet eine Plattform für Mülheimer Vereine, Verbände, Einrichtungen und Bürger*innen zum Austausch über Mülheims Weg in die Klimaneutralität bis 2035, der so konstruktiv begleitet und mitgestaltet werden soll. Die Initiator*innen gaben seinerzeit den Impuls zur Feststellung der Klimanotlage durch den Rat der Stadt im Juni 2020.
ANSPRECHPARTNER*INNEN
Michael Cremer, DAV | Axel Hercher, ADFC | Norbert Dieteren-Hilgendorf, Greenpeace | Anke Schniewind, Bürgerin | Dennis Vollmer, Initiative Saarnberg Siedlung
KONTAKT klimabuendnis-mh@gmx.de
FACEBOOK https://www.facebook.com/people/M%C3%BClheimer-Klimab%C3%BCndnis/61560746704799/
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